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- Der für die kommenden iPhone-18-Pro-Modelle erwartete A20 Pro könnte laut aktuellen Berichten einen der größten Chip-Sprünge der vergangenen Jahre mit sich bringen.
- Apple soll dabei gleich zwei wichtige Neuerungen einführen, die sowohl Leistung als auch Energieeffizienz verbessern könnten.
- Erstmals wird etwa unter anderem ein 2nm-Prozess für einen iPhone-Chip eingesetzt.
Der A20 Pro wird womöglich ein beeindruckendes Upgrade für Apples A-Serie-Chips: Zum einen soll der A20 Pro der erste iPhone-Chip werden, der im neuen 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt wird, wie 9to5Mac schreibt. Bislang setzt Apple auf 3-Nanometer-Technologie. Durch die kleinere Strukturbreite lassen sich mehr Transistoren auf gleicher Fläche unterbringen. Das ermöglicht in der Regel höhere Leistung bei geringerem Energieverbrauch. Apple nutzt neue Fertigungsprozesse traditionell frühzeitig, um sich bei Leistung und Effizienz von der Konkurrenz abzuheben.
Welche Bereiche konkret profitieren sollen, ist noch offen. Beobachter rechnen jedoch mit Verbesserungen bei KI-Funktionen, Grafikleistung und Akkulaufzeit. Der A20 Pro soll in den diesjährigen Modellen iPhone 18 Pro und iPhone Ultra eingesetzt werden.
Bessere Verpackung
Zusätzlich plant Apple offenbar eine neue Packaging-Technik namens Wafer-Level Multi-Chip Module, kurz WMCM. Dabei werden Komponenten wie Arbeitsspeicher und Prozessor bereits auf Wafer-Ebene enger miteinander verbunden. Das soll Vorteile bei Wärmeentwicklung, Signalübertragung und Energieverbrauch bringen.
Durch die kürzeren Wege zwischen Chip und Speicher könnte der Prozessor insbesondere bei KI-Anwendungen und grafikintensiven Aufgaben effizienter arbeiten. Die Technik gilt daher als wichtiger Baustein für kommende KI-Funktionen in iOS 27, die laut Gerüchten eine zentrale Rolle im nächsten großen Software-Update spielen sollen.
Apple selbst hat die Details bislang nicht bestätigt. iOS 27 wird auf der WWDC im Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Als größte Neuerung wird die neue Siri auf Gemini-Basis erwartet, wann sie jedoch für Nutzer verfügbar ist, ist unklar. Mutmaßlich wird Apple hierfür noch deutlich länger als bis Herbst 2026 brauchen.


